Patienten-Information

zur Ultraviolettbestrahlung des Blutes

nach Dr. Wiesner

(UVB)

ein biologisches Heilverfahren

 


Viele Krankheiten, besonders chronische Leiden, gehen mit

Durchblutungsstörungen und Sauerstoffmangel

einher. Bei manchen Erkrankungen wie der arteriellen Verschlußkrankheit der Beine, der koronaren Herzerkrankungen oder Hirndurchblutungsstörungen bis zum Hirnschlag sind diese Zusammenhänge auch für den Laien leicht nachvollziehbar.

Wer weiß aber zum Beispiel, daß oft auch Schlafstörungen, depressive Verstimmung und Konzentrationsschwäche, Sehstörungen, Migräne oder die Gefühlsstörungen oft auch verbunden mit Schmerzen in den Beinen bei Zuckerkrankungen u.v.a.m. Folge von Durchblutungsstörungen sind. Und zwar sind hierbei oft die kleinen und kleinsten Blutgefäße betroffen, obwohl die großen frei durchgängig sein können!
Häufig sind Störungen in der Funktion der Organe durch zu dickflüssiges Blut bedingt (Mikrozirkulations-störungen) oder es besteht sogar die Gefahr von Thrombosen.

In derartigen Fällen hilft die UVB durch:

  • Eine Verbesserung der Sauerstoffaufnahme der Zellen
  • Einen verbesserten Energiehaushalt der Zellen durch eine gesteigerte Sauerstoff-Ausnutzung
  • Eine Verbesserung der Durchblutung in allen Organen.

Die wird die UVB durchgeführt?

Etwa 50ml Blut werden aus einer Vene entnommen und mit ÖZitronensäure ungerinnbar gemacht. Danach wird dieses Blut in einer speziellen Apparatur zweimal an einer energiereichen Ultraviolett-Lichtquelle mit einem ganz bestimmten Wellenspektrum vorbeigeleitet. Schließlich wird das Blut in die Armvene zurückgespritzt. Der gesamte Zeitaufwand beträgt etwa 5 Minuten.
Dabei entstehen sogenannte aktivierte Sauerstoffstufen, welche eine starke biologische Wirkung haben und eine Vielzahl von Körperfunktionen und Stoffwechselvorgängen beeinflussen. Diese Wirkungen dauern auch nach der Behandlung noch eine ganze Weile an. Die UVB hat also einen

Langzeiteffekt!

Durch die Vielzahl von Einflüssen auf den Stoffwechsel und auch auf das Immunsystem eignet sich die UVB auch ganz wirkungsvoll zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen, mangelhaft eingestelltem Blutzucker und Begleiterkrankungen der Zuckerkrankheit sowie der Gicht. Weiterhin ist sie ein ausge-zeichnetes Heilmittel bei den meisten Lebererkrankungen.
Von immenser Wichtigkeit ist auch die gute Wirkung bei Abwehrschwäche gegen Infektionen. Der Abwehr-mobilisierende Effekt wird auch bei der

Krebsbegleittherapie

ausgenutzt. Hier findet sie vor allem zur Stabilisierung vor oder nach schweren Operationen vor, während oder nach Chemotherapien und Bestrahlungen ihre Anwendung. Sie ist in der Lage, die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlungen zu mildern und die Lebensqualität von Krebskranken zu verbessern. Der Einsatz des Verfahrens lohnt sich in jedem Stadium der Erkrankung.
Ein weiterer Vorteil ist die

gute Verträglichkeit der UVB.

Sie ist frei von ernsten Nebenwirkungen und  in ihrer Durchführung ohne besondere Risiken. Sie kann beispielsweise auch während der Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Markumareinnahme bedenkenlos durchgeführt werden. Vorsicht ist nur bei einer krankhaften Lichtempfindlichkeit der Haut und bei Schild-drüsenüberfunktion geboten. Weisen Sie Ihren Arzt darauf hin.


Was sollte bei der Durchführung der UVB beachtet werden?

Während einer HOT-Serie sollte kein übermäßiges körperliches Training erfolgen. Bitte ruhen Sie nach einer Therapie mehrere Stunden! Die Einnahme von Schmerzmitteln(auch Aspirin), Kortison aber auch von Vitaminpräparaten muß unter Umständen für die Zeit der Behandlung unterbleiben. Bitte reden Sie mit Ihrem Arzt darüber. Er wird Sie beraten. Reichliches Trinken nach der Behandlung (2 Liter täglich) un-terstützt den Körper bei der Entgiftung.

Wie oft sollte die UVB durchgeführt werden?

Meist werden anfangs zwei Behandlungen/Woche und später eine Behandlung/Woche benötigt. Insgesamt sollten bei der ersten Therapieserie 10 Behandlungen erfolgen. Nach unterschiedlichen Intervallen werden einzelne oder wenige Auffrischungstherapien gemacht. Eine Dauertherapie, etwa mit einer Behandlung im Monat ist empfehlenswert. Das Behandlungsprogramm muß individuell von Ihrem Arzt für Sie angepaßt werden.

Einen guten Behandlungserfolg wünscht Ihnen die

Internationale Ärztliche Arbeitsgemeinschaft der UVB/HOT e.V.

Verfasser Dr. med. Haldor Holesch

 


Patienten-Information
über die
Haematogene Oxidationstherapie – HOT
nach Dr.med. F. Wehrli Ultraviolettbestrahlung des Eigenblutes - UVB


Zu den Grundlagen unserer Existenz gehören das Element Sauerstoff und Sonnenlicht.
Während die Pflanze die Energie unmittelbar aus dem Sonnenlicht aufnehmen kann, benötigt der Farbstoffträger des roten Blutkörperchens (das Haemaglobin) im tierischen und menschlichen Blut ultraviolettes Licht mit einer Wellenlänge von 253,7 nm  (nm = Nanometer = 1 millionstel Millimeter = 1 milliardstel Meter), um aktivierten Sauerstoff bilden zu können, um eine fotobiologische Sauerstoff-anlagerung (Oxidation) zu ermöglichen.
Der hochzivilisierte Mensch von heute wird durch die Belastung mit Umweltgiften, durch Reizüberflutung, durch Bewegungsarmut, durch Über- und Fehlernährung geschädigt. Ein chronischer Mangel an Sauerstoff schädigt alle Zellen, besonders die empfindlichen Organzellen.
Dadurch kommt es zu einer Überlastung und Blockierung des Grundgewebes, dessen Selbstheilungs- und Selbstreinigungskräfte erschöpft sind.
Die Herz- und Kreislauferkrankungen stehen bei chronischen Krankheiten und Todesfällen an erster Stelle.
Die Haematogene Oxidationstherapie HOT, bzw als Ultraviolettbestrahlung des Blutes UVB eingesetzt, ist eine nichtgiftige, d.h. unschädliche, biologische Therapiemethode, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, der Zellatmung und der Sauerstoffverwertung in schlecht durchbluteten Gewebeabschnitten führt. Sie ist eine Stimulations- und Anregungstherapie, die beim chronisch kranken und belasteten Gewebe wichtige biochemische Prozesse in Gang setzt und dabei zusätzlich sowohl molekularen Sauerstoff als auch energetisches Potential zur Verfügung stellt. Durch HOT können häufig Medikamente eingespart werden.

Welche Erkrankungen eignen sich nun besonders für die Behandlung mit der Haematogenen Oxidationstherapie?

- Periphere Durchblutungsstörungen
- Magen-Darm-Erkrankungen
- Hirn-Durchblutungsstörungen
- Lungenerkrankungen
- Störungen der Blutzellzusammensetzung
- Nierenerkrankungen
- Anginga pectoris (Herzkranzgefäßverengungen)
- Stoffwechselerkrankungen
- Bluthochdruck
- Erkrankungen des Skelettsystems
- Niedriger Blutdruck
- Hautkrankheiten
- Augenerkrankungen
- Alterskrankheiten
- Lebererkrankungen
- Krebsnachbehandlung


Überall dort, wo in Ihrem Organismus auf Grund von Abnutzungserscheinungen oder Durchblutungs-störungen die Zellatmung nicht mehr genügend gewährleistet ist, z.B. beim Raucherbein, bei der Herzverengung, auch bei Thrombosen u.a., kann diese Behandlungsmethode erfolgreich eingesetzt werden.
Aber sie ist auch eine unterstützende Begleittherapie bei allen chronisch entzündlichen und chronisch degenerativen Krankheitsbildern. Bei chronischen Organschäden (z.B. der Leber, der Niere oder der Gelenke), bei Abwehrschwäche (z.B. MS Poyarthritis) lassen sich die Beschwerden durch die besonderen biodynamischen Eigenschaften dieser Therapie wirkungsvoll und nachhaltig bessern oder heilen.
Diese Behandlungsmethode ist auch in der Lage, als vorbeugende Maßnahme zu wirken und den Patienten vor Stoffwechselerkrankungen, Herzinfarkt usw. zu bewahren. Besonders Fettstoffwechselstörungen, wie Gicht, aber auch Verschleißerscheinungen der großen Gelenke sprechen auf diese Behandlung an.
Im Mittelpunkt steht dabei immer die Verbesserung der örtlichen Durchblutung durch eine Herabsetzung der Gerinnungsfähigkeit, die Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes und damit auch der Thromboseneignung.

Die zusätzliche Energiezufuhr bewirkt im Blut des Menschen eine vermehrte Bereitstellung von Sauerstoff und führt zu einer Biosynthese von gefäßerweiternden antiallergisch wirkenden, das Abwehrsystem anregenden, thrombosehemmenden Substanzen.

Wie wird diese Therapie durchgeführt?

Wenn der Arzt nach Erhebung von Vorgeschichte und gründlicher Untersuchung feststellt, daß eine HOT/UVB für Sie geeignet ist, wird er Ihnen ca. 50 ml Blut abnehmen. Dieses Blut wird in ungerinnbaren Zustand gebracht und in einer speziellen Apparatur mit Licht des UVC-Spektrums (UV = ultraviolett) bei einer bestimmten Frequenz bestrahlt. Dabei laufen wichtige biochemische Prozesse im Blut ab. Das Blut wird entweder in die Vene oder in den Muskel (oder kombiniert) wieder zurückgespritzt.

Dieses behandelte Blut wirkt nun wie eine körpereigene Substanz auf die bestehenden Krankheits- bzw. Verschleißerscheinungen ein. Sie werden in Kürze eine Stärkung des Abwehr(Immun)-systems, eine Steigerung des subjektiven Wohlbefindens, des Konzentrations- und Denkvermögens erleben.

Diese Behandlung dauert ca. 10 Minuten und sollte zunächst 4-8 mal durchgeführt werden. Es vollzieht sich schrittweise in Ihrem Stoffwechsel eine Verbesserung der Gefäßdurchblutung in den erkrankten Gewebebezirken.

Bei Tausenden von Behandlungen sind bei kritischer Prüfung keine Nebenwirkungen aufgetreten.
Wenn es Ihnen möglich ist, im Anschluß an die Behandlung zu Hause einige Stunden zu ruhen, wird die Wirkung intensiver sein. Eine Weiterbehandlung in immer größeren zeitlichen Abständen (alle 4-8 Wochen) ist empfehlenswert, damit die gebildeten körpereigenen Stoffe weiterhin heilend und vorbeugend wirken können.

Was sollten Sie bei der Durchführung dieser Therapie beachten?
Halten Sie sich genau an die von Ihrem Arzt angegebenen Hinweise, wie z.B. Rauchverbot, Diätanweisungen usw. Teilen Sie Ihren Arzt mit, wann und welche Medikamente Sie einnehmen und in den letzten acht Wochen eingenommen haben. Dazu gehören auch sog. Stärkungsmittel oder einfache Kopfschmerztabletten. In diesen Medikamenten könnten Stoffe enthalten sein, die die Wirkung dieser Behandlung mindern, ja sogar blockieren können, z.b. Vitamin E und A, Acetylsalizilsäure (das in den meisten Schmerzmitteln enthalten ist), sowie Cortison.

Da es sich bei der HOT/UVB um eine natürliche, biologische Therapiemethode handelt, ist es für Sie und Ihren Arzt wichtig, daß Sie alle Erscheinungen bis zu Ihrem nächsten Arztbesuch registrieren, z.B. Schlafdauer, Schlaftiefe, die Wasserausscheidung, Ihr persönliches Leistungsverhalten, Menstruations-blutungen, Hungergefühl, Wärmegefühl in den Beinen und Armen, sowie die Veränderungen Ihrer spezifischen Beschwerden.

Patienten mit sog. Raucherbein, auch >>Schaufensterkrankheit<< genannt, ist zu raten, täglich im gleichen Tempo eine persönliche >>Teststrecke<<zu gehen und sich dann aufzuschreiben, um wieviel Schritte die Gehleistung täglich zunimmt.

Die HOT/UVB ist die kausale Behandlung der peripheren, arteriellen und venösen Durchblutungs-störungen.
Die Internationale Ärztliche Arbeitsgemeinschaft (IÄA) für HOT wird Ihre Ergebnisse auswerten. Wir sind überzeugt, daß Ihnen Ihr behandelnder Arzt mit dieser Behandlungsmethode wirkungsvoll und nachhaltig helfen kann.
Falls Sie weiter Fragen haben, wird Ihnen Ihr Arzt entsprechende Auskünfte geben.

Mit freundlichen Grüßen

Internationale Arbeitsgemeinschaft für HOT

Verfasserin Frau Dr. med. M. Krimmel

 


Geräte und Zubehör zur UVB nach Dr. Wiesner:

Georg GIMPL

UVBlutbestrahlung/Sauerstoff-Therapien

 

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